Neue Richtung bei Persenning-, Sprayhood- und Markisentüchern

 

Die Schmitz-Werke/markilux stellen ihre Kollektion an maritimen- und Sonnenschutztüchern mit den Geweben seasilk, sewla 37, vuscreen und sunvas SNC komplett auf Polyester um. Innovation braucht Visionen, Tatkraft und mutige Entscheidungen. Nur so ist Fortschritt möglich. Das haben die Schmitz-Werke und markilux aus Emsdetten in Westfalen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immer wieder bewiesen. Mit beherzten Entscheidungen und neuen Impulsen, die den Markt für hochwertigen Sonnenschutz mit verändert haben. Und auch 2013 wagt der deutsche Markisenspezialist erneut einen großen Schritt. Er verabschiedet sich gänzlich von der Tuchqualität Acryl und stellt sein Sortiment ganz auf Qualitätspolyester um.

Zehn Jahre intensive Forschung stehen hinter diesem Entschluss. Einem Zeitraum, in dem die Schmitz-Werke gemeinsam mit der chemischen Industrie an neuen technischen Geweben tüftelten, bis sie vor einigen Jahren das Material sunsilk SNC auf den Weg brachten. Ein Markisentuch aus hochwertigem Polyester, das sich mittlerweile mit seinen positiven Eigenschaften im Markt fest etabliert hat. Doch das reichte den Schmitz-Werken und markilux nicht: „Der Erfolg von sunsilk SNC hat uns motiviert, weiter zu machen. Eine Faser zu suchen, mit gleich guten Eigenschaften, die jedoch textiler ist, nicht so technisch. Die aber genauso viele Optionen bietet, sie zu färben und, die Acryl damit überflüssig macht“, sagt Dan Schmitz, Mitglied der Geschäftsleitung bei den Schmitz-Werken. Man habe lange gesucht, bis man fündig geworden sei. Das Resultat: „sunvas SNC“. Ein Gewebe aus strapazierfähigem Polyester, das die Automobilindustrie in ähnlicher Form bereits seit Jahren nutzt.

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Hightechgarn mit textilem Griff

Anders als das endlos lange Filamentgarn sunsilk, entsteht das neue Gewebe, dessen Fasern exklusiv für die Schmitz-Werke hergestellt werden, aus einem Stapelfasergarn. Kurze Faserstücke verspinnt man dafür zu einer flauschigen Faser. „Die Oberfläche von sunvas SNC ist daher weich und mit textilem Griff, so wie man es von einem Tuch gewohnt ist. Beste Voraussetzung also, Acryl zu ersetzen“, sagt Dan Schmitz. Doch davor stand ein langer Weg der Veredelung. Er habe das Tuch noch strapazierfähiger sowie moderner gemacht und damit bestens geeignet für den Outdoor-Einsatz.

Geprüfte technische Spitzenleistung

So lasse sich das Gewebe besser nähen und kleben als Acryl und durch seine flachen Nähte auch gut wickeln. Schmitz erklärt weiter: „Eine Thermofixierung macht sunvas SNC besonders elastisch und formstabil: Das Tuch findet nach Längung, zum Beispiel durch Regenwasser, schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Dabei ist es außergewöhnlich reißfest und reibecht.

In neuer lebendiger Farbigkeit

Ein weiterer Vorzug der neuen Tuchqualität sei ihre Farbfreudigkeit. Das Gewebe lässt sich in bis zu 16 Millionen möglichen Farben färben. Die Faserstrukturen werden hierfür durch Temperatur geöffnet und erhalten in der eigenen Färberei eine vollständige, hochlichtechte und farbbrillante Kernfärbung mit modernsten Farbstoffen. Zusätzlich hat man die Fasern mit effektiven UV-Blockern ausgerüstet. „Sie schützen einerseits das Gewebe vor dem Sonnenlicht und machen es damit farbstabil und langlebig. Andererseits bieten sie mit einem UPF-Wert von 50+ auch höchstmöglichen UV-Schutz unter dem Tuch“, sagt Dan Schmitz.

Überzeugend in den Eigenschaften

Wie sunsilk hat auch das neue sunvas-Gewebe eine SNC-Ausrüstung, die es pflegeleicht und damit unempfindlich gegen Schmutz machen soll. Die laut Schmitz gesundheitlich völlig unbedenkliche und neuesten Standards entsprechende, flauschige Tuchqualität zeige sich zudem von einer sehr umweltfreundlichen Seite. Denn die Polyesterfaser, aus der das Gewebe besteht, lasse sich anders als Acryl recyceln und so in den Stoffkreislauf zurückführen.

Veränderung ist Zukunft
 
„All diese positiven Eigenschaften haben uns den Entschluss letztendlich leicht gemacht, von Acryl gänzlich zu Polyester zu wechseln und unsere neue Tuchkollektion komplett umzustellen. Zumal wir langjährige Erfahrung im Umgang mit Polyester haben“, sagt Schmitz. Es sei ja nicht das erste Mal, dass die Schmitz-Werke und markilux eine Vorreiterrolle übernehmen, um ein neues technisches Gewebe in den Markt für Sonnenschutztücher einzuführen. Bereits Anfang der 1960er Jahre wagten sie den Schritt, die bis dahin dominierende Baumwolle durch Acryl zu ersetzen. Anfang des neuen Jahrtausends folgte dann das erste Markisentuch aus Qualitätspolyester, das den Markt heute entscheidend mitbestimmt. Und nun der Schritt, sich nach 51 Jahren auch von Acryl wieder zu verabschieden, um zukünftigen Produkt- und Sicherheitsstandards sowie den Kundenwünschen nach mehr Vielfalt zu entsprechen. Dan Schmitz ist überzeugt von diesem Schritt: „Wir haben uns nie gescheut, auch mutige Entscheidungen zu treffen, völlig neue Wege bei Produkten und Materialien zu gehen, wenn die Zeit reif dafür war. Veränderung ist unsere Antriebsfeder. Nur durch sie ist Fortschritt möglich und nur so konnten wir uns jahrzehntelang als Technologieführer behaupten. Mit dem neuen sunvas SNC gehen wir diesen Weg selbstbewusst und überzeugt weiter.“

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